Skip to main content

Fahrrad Dynamo

Heute beschäftigen wir uns mit dem Thema Fahrraddynamo. Denn viele meiner Leser haben mich gefragt ob ich die „konventionellen“ Lichter oder die Dynamos bevorzuge. Meiner Meinung nach haben beide Beleuchtungsarten ihre Vor- und Nachteile. Darüber werde ich dir jetzt berichten. Denn so kannst du dann am besten Beurteilen welches Fahrradlicht für dich geeignet ist. Viel Spaß beim Informieren!

Was ist ein Fahrrad Dynamo?

Zuerst müssen wir allerdings die wichtigste Frage klären. Was ist ein Fahrrad Dynamo eigentlich? Bei einem Dynamo handelt es sich um eine besondere Art der Fahrradbeleuchtung. Denn normalerweise werden Fahrradlichter entweder durch eine Batterie oder einem Akku mit Strom versorgt. Bei einem Dynamo läuft das Ganze allerdings ein bisschen anderes ab. Denn bei einem Fahrraddynamo bekommt man neben der eigentlichen Lampe auch einen kleinen Stromerzeuger mitgeliefert. Diesen kann man dann am Rad befestigt. Durch die Drehung des Rades beim Fahren wird elektrische Energie erzeugt. Diese kann dann perfekt dazu genutzt werden um die Beleuchtung mit Strom zu versorgen.

Der Dynamo im Schnelldurchlauf …

Ein Dynamo benötigt in der Regel keine Batterien oder Akkus.
Die Beleuchtung nimmt ihre Energie aus einem kleinen Stromerzeuger (durch deine Tretkraft angetrieben).

Die 3 besten Modelle

Die Vorteile eines Fahrrad Dynamos

Ein Dynamo hat einige Vorteile! Ich habe mir hier mal die 3 wichtigsten Vorteile herausgepickt und werde sie dir jetzt vorstellen. Der erste Vorteil den ich dir zeigen werde ist meiner Meinung nach der wichtigste. Es handelt sich hierbei  nämlich um den Hauptgrund warum sich so viele Leute für die Fahrraddynamos interessieren. Der zweite Vorteil ist der Erklärung warum diese Art der Beleuchtung vor Allem unter den Anfängern große Beliebtheit findet. Außerdem gehe ich im dritten Aspekt darauf ein warum Dynamos umweltschonend sind.

Keine Sorgen über Akku

Wie ich bereits schon erwähnt habe handelt es sich bei diesem Vorteil um den Hauptgrund warum sich eigentlich so viele Leute sich über Dynamos informieren. Es ist einfach der Fakt, dass man sich bei dieser Art der Fahrradbeleuchtung keine Sorgen über den Akkustand des Lichtes machen muss.

Denn jeder der regelmäßig Nachtfahrten macht kennt dieses Problem – man vergisst das Fahrradlicht zu laden und man befürchtet, dass das Licht auf mittlerer Strecke ausgeht und man im Dunkeln wieder Heimfahren muss.

Auch mir persönlich ist das schon 2-3 passiert und man kann mir auf jeden Fall glauben, wenn ich sage, dass es sich auf jeden Fall lohnt so einer Situation vorzubeugen. Da der Dynamo ja stätig mit Strom versorgt wird, kann das hier zum Glück nicht passieren.

Der (nicht vorhandene) Akku

Da der Dynamo stätig mit „frischem“ Strom versorgt wird, kann hie auch der Akku nicht leer gehen.
Man kann kein „Anstecken“ vergessen.

Der Preis

Auch der Preis ist ein wesentlicher Aspekt. Denn Dynamos sind in der Regel um einiges günstiger als die konventionellen Beleuchtungen. Gerade als Anfänger möchte man ja nicht alt so tief in die Tasche greifen wenn es darum geht sich zusätzliches Fahrradzubehör anzulegen. Und genau das ist der Grund warum vor Allem die Neulinge des Radsportes auf diese Art der der Beleuchtung zurückgreifen. Natürlich kann ich man hier keine konkrete Zahl nennen wie viel ein Dynamo kostet, doch meine Erfahrung hat mir allerdings gezeigt, dass man schon ab 30€ – 40€ sehr hochwertige Modelle bekommen kann.

Günstige Fahrradbeleuchtung

Dynamos sind recht günstig, weswegen sie vor Allem bei Anfängern sehr beliebt sind.
Die ersten guten Dynamos sind bereits schon ab 30€/40€ zu haben.

Umwelt

Dieser Punkt wird vor Allem für die Naturfreunden unter euch recht wichtig sein. Es handelt sich nämlich herbei um den Aspekt des Umweltschutzes. Jeder weiß, dass Batterien nicht gerade das Beste für die Umwelt sind. Akkus sind zwar in dieser Hinsicht deutlich besser als Batterien, aber trotzdem noch lange nicht so umweltfreundlich wie viele Denken. Man muss einfach nur darüber nachdenken vorher der Strom kommt mit dem der Akku geladen wird.

Beim Radsport die Umwelt schonen

Dein Dynamo produziert keine Abfälle
Man erzeugt durch das Treten den benötigten Strom

Nachteile eines Fahrrad Dynamos

Ich will ehrlich zu dir sein. Genau aus diesem Grund zeige ich dir nicht nur die Vorteile eines Dynamos. Das wäre nämlich nur eine sehr einseitige Betrachtung dieses Themas und würde dir nicht sonderlich dabei helfen beurteilen zu können ob ein Dynamo beeignet ist für dich oder eben nicht. Ich persönlich bevorzuge lieber die normalen Beleuchtungen und das obwohl man bei einem Dynamo sich keinerlei Sorgen darüber machen muss, ob man noch genügend Akku hat. Nun gehe ich auf die meiner Meinung nach größten Nachteile eines Dynamos ein. Dazu habe ich mir die 3 Punkte rausgesucht, welche mich am meisten stören und erkläre dir, warum in diesen Hinsichten eine normale Beleuchtung um einiges besser ist.

Montage

Dieser Punkt ist die Sache welche mich mit Abstand am meisten stört. Es handelt sich hiebei um die Montage eines Dynamos. Selbstverständlich möchte ich nicht jedem Dynamo den gleichen Hut aufsetzten. Es gibt auch Modelle bei denen das Ganze kein großes Problem ist (die 3 vorgestellten Modelle beispielsweise). Allerdings trifft folgende Aussage auf die meisten Modelle zu. Die Montage ist bei einem Dynamo um einiges umständlicher als bei einem normalen Fahrradlicht. Der Grund hierfür liegt  auf der Hand. Man muss ja schließlich den Dynamo an sich (also der Teil der Beleuchtung, der die Aufgabe hat die Bewegung des Rades in Strom umzuwandeln) befestigen. Und vor Allem die Anfänger tuen sich in dieser Hinsicht nicht gerade leicht.

Der Hauptgrund warum mich dieser Punkt allerdings am meisten stört ist einfach der Fakt, dass ich gerne meine Fahrräder wechsle. Genau deswegen habe ich auch mehrere Räder Zuhause. Wenn ich nun bei der einen Nachtfahrt das erste Fahrrad verwende, aber am nächsten Abend ein anderes benutzen will müsst ich das Ganze wieder ummontieren. Und das kann auf Dauer ziemlich lästig werden, wie man sich vorstellen kann.

Anfänger haben hier oft Probleme

Im Vergleich zum normalen Fahrradlicht, dauert hier die Montage länger.
Wenn du mehrere Fahrräder benutzt, ist ein „Lichtwechsel“ recht aufwendig.

Helligkeit

Dieser Punkt trifft natürlich nicht auf jeden Dynamo zu. Es gibt selbstverständlich auch hochwertige Modelle, bei denen dieses Problem nicht auftritt. Dennoch hat mindestens die Hälfte der Modelle, welche ich getestet habe dieses Problem gehabt. Bei den konventionellen Modellen ist diese Quote um einiges niedriger. Ich rede ich von einer unzureichender Helligkeit der Beleuchtung. Denn man merkt bei den meisten Modellen, dass der Dynamo nicht mit einer klassischen Batterie oder einem Akku mithalten kann. Am Abend reicht die Lichtstärke der Dynamos auf jeden Fall aus, wenn man jedoch wirkliche Nachtfahrten machen möchte, wird das Orientieren nicht ganz so einfach.

Besonders fällt auf, dass die Dynamos eine mal längere / mal kürzere Zeit brauchen um wirklich mal „warm“ zu werden. Damit meine ich ganz einfach, dass wenn man auch von Anfang an heftig in die Pedale trifft nicht die Maximale Helligkeit, die der Dynamo erzeugen kann, erreichen wird.

Ein sehr wichtiger Aspekt

Nur bei Top-Modellen kann die Lichthelligkeit mit einer konventionellen Fahrradbeleuchtung mithalten.
Manche Dynamos benötigen eine recht lange Zeit, um erst einmal warm zu werden.

stätige Bewegung

Dieser Punkt ist ebenfalls ein Problem, welches aber nicht für Alle Dynamos gilt. Es gibt genügend Modelle, welche in dieser Hinsicht einen wirklich guten Job machen. Diese laden sich nämlich durch den Dynamo auf und können diese Energie auch speichern. Das bedeutet, dass man mal auch auf seiner Nachtfahrt eine paar minütige Pause einlegen kann ohne, dass es auf dunkel wird.

Leider gibt es auch einige Modelle, die so eine „Speicherfunktion“ nicht haben. Bei diesen Modellen hört die Lampe unmittelbar auf zu Leuchten wenn man sich nicht mehr bewegt. Und dann kann mit der Zeit wirklich sehr nervig werden. Genau deswegen ist es meine Empfehlung, dass  wenn man sich einen Dynamo kauft aktiv darauf zu achten, ob dieser so eine Funktion unterstützt oder eben nicht.

Auch bei Nachtfahrten will man kleine Pausen machen können

Nicht Alle Dynamos haben eine „Speicherfunktion“.
Ich empfehle jedoch auf ein Modell mit diesem Feature zurückzugreifen.

Mein Fazit

Was kann ich jetzt am Ende im Allgemeinen über Fahrrad Dynamos sagen? Meiner Meinung nach haben Dynamos sicherlich ihre Vorteile. Der größte ist , dass man einfach nicht mehr auf einen vollen Akku angewiesen ist. Allerdings bevorzuge ich die konventionellen Beleuchtungen. Dies hat für mich mehrere Gründe. Einer davon ist beispielsweise, dass ich oft zwischen meinen Fahrrädern wechsle und keine Lust habe jedes mal den Dynamo aufwendig ab und wieder anzumontieren. Außerdem haben Dynamos meistens den Nachteil, dass sie einfach mit ihrer Helligkeit nicht an die „normalen“ Fahrradbeleuchtungen rankommen, welche mit Akkus oder Batterien funktionieren.