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Kohlenhydrate, Fette, Eiweiß: die passende Ernährung für Radsportler

Wer Ausdauersport betreibt, der weiß: Der Körper ist hier besonderen Anstrengungen ausgesetzt. Umso wichtiger ist es, dass er mit allen nötigen Nährstoffen versorgt wird, um leistungsstark zu bleiben. Die Ernährung spielt dabei eine besonders große Rolle.

 

Worauf sollte bei der Ernährung im Ausdauersport geachtet werden?

Grundsätzlich gilt auch für Ausdauersportler: Eine gesunde, ausgewogene Ernährung ist die Basis für einen gesunden Körper. Bei Ausdauersportarten wie dem Radfahren müssen aber die besonderen Bedürfnisse beachtet werden, die durch die hohe Belastung entstehen: Der Körper verbrennt dabei besonders viele Kohlenhydrate, die als Glykogen im Körper gespeichert werden. Wird dieser Vorrat durch den Ausdauersport leer, kann es zu einer Unterzuckerung kommen. Die Folge: Der Sportler fühlt sich schwindelig, schwach und es kann zu Zittern und Schweißausbrüchen kommen.

 

Wie wichtig sind Kohlenhydrate, Eiweiß und Fett für den Radsport?

Varia RVR315 Radport ErnährungDa der genannte Glykogenspeicher eine große Rolle für Radsportler spielen, sollten diese bei ihrer Ernährung auf kohlenhydratreiche Kost achten. Die genaue Menge ist dabei von der Intensität des Sports abhängig: Je länger und intensiver trainiert wird, desto mehr Kohlenhydrate sollten dem Körper zugeführt werden. Dadurch wird eine hohe Belastbarkeit und Leistungsstärke des Körpers erreicht.

Auch Eiweiß gehört in der Ernährung von Radsportlern zu den essenziellen Bestandteilen. Eine proteinreiche Ernährung unterstützt den Muskelaufbau und sorgt für eine Energiereserve, die dem Körper zur Verfügung steht, wenn die Kohlenhydratquelle aufgebraucht ist.

Fett gehört ebenfalls zu den Stoffen, das als Energiequelle dient. Allerdings geschieht das vor allem bei lange anhaltenden Sportaktivitäten mit niedriger Intensität, zum Beispiel Dauerfahren. Eine gute Ernährung für Rad- und andere Ausdauersportler ist daher kohlenhydratreich und fettarm.

Neben diesen Aspekten muss auch der Flüssigkeitshaushalt des Körpers im Blick behalten werden, denn durch das Schwitzen während des Trainings gehen auch viele Mineralstoffe verloren. Hier eignen sich die isotonischen Getränke besonders gut dafür, als Ausdauersportler auf die Bedürfnisse des Körpers einzugehen. Durch ihre besonderen Eigenschaften sorgen die isotonischen und hypotonischen Getränke dafür, dass der Flüssigkeits- und Mineralverlust des Körpers wieder ausgeglichen wird. Mehr über die Vorteile von isotonischen Getränken erfährst du auf der Webseite von Dextro Energy.

 

Die richtige Ernährung vor und nach dem Radfahren

Einige Stunden vor dem Training sollten Radsportler auf leicht verdauliche Lebensmittel zurückgreifen. Sie sollten reich an Kohlenhydraten und fettarm sein. Es eignen sich etwa Weißbrot, Nudeln oder Haferflocken.

Direkt vor der Trainingseinheit sollten nur noch Kohlenhydrate zu sich genommen werden, die maximal schnell in den Körper aufgenommen werden können. Beliebt sind hier Snacks wie Bananen.

Direkt nach dem Training hat der Körper viele Kohlenhydrate verbraucht, die wieder zugeführt werden müssen. Direkt nach dem Training kann dazu wiederum auf Bananen zurückgegriffen werden. Nach längeren sportlichen Aktivitäten ist eine Einnahme von Recovery Drinks empfohlen. Die Kohlenhydrat-Protein-Getränke tragen zum Aufbau und Erhalt von Muskeln bei und versorgen den Körper mit Magnesium und Vitaminen.

In unseren Ratgebern findest du weitere interessante Informationen, so beispielsweise gehen wir darauf ein, welche Fahrrad Reparatursets die besten sind!



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