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Garmin Edge Explore 820

(4 / 5 bei 1 Stimme)
Hersteller
Produktart
GPS
Navigation
Herzfrequenz
Leistung (Watt)
Trittfrequenz
Durchschnittliche Geschwindigkeit
Tages km
Höhenmeter
Uhrzeit
Intervall Training möglich
Datenübertragung
ANT+
Bluetooth
Touchscreen
Hintergrundbeleuchtung
Wasserdicht / Funktion bei Regen
Winterfest bei -15 Grad
Akku-/Batterielaufzeit (Std.)16 Std.
Gewicht (gr.)91 gr.
Außenmaße in mm (Länge x Breite x Höhe)74 x 48 x 20

Dieses Modell ist momentan leider in vielen Online Shops nicht mehr verfügbar. In meinem Garmin Radcomputer Test findest du jedoch bestimmt eine für die passende Alternative.


Dieses Modell ist leider nicht mehr Bei Amazon erhältlich. Wenn dir aber dieses Produkt gefallen hätte, kann ich dir dazu raten dich näher über den Garmin Edge 1030 zu informieren.
Testsieg für GPS/NAVI Garmin Edge 1030

452,15 € 566,97 €

inkl. gesetzlicher MwSt.Zuletzt aktualisiert am: 2. Dezember 2020 08:44
Test lesenDetails

Garmin Edge Explore 820

Hey und willkommen zu diesem Testbericht. Wie du bestimmt schon mitbekommen hast habe ich bereits schon einige Fahrradcomputer von Garmin ausprobiert. In der Regel bin ich mit diesen sehr zufrieden. Doch wie schaut es mit diesem Modell aus?

Ich habe den Edge Explore 820 vor 3 Wochen bei Amazon bestellt. Nach den üblichen 2 Werktagen ist das Paket bei mir Zuhause angekommen. Seit dem benutze ich diesen Fahrradcomputer 3-4 mal die Woche.

In diesen drei Wochen habe ich die Chance gehabt mir ein umfassendes Bild von dem Fahrrad Assistenten zu machen. Manche Funktionen waren genauer als bei anderen Garmin Modellen. Bei anderen allerdings haben andere Garmin Fahrradcomputer die Nase vorne. Erfahre hier in meinem  Edge Explore 820 Test mehr über meine Eindrücke aus meinem Praxistest.

Der Lieferumfang

Der Lieferumfang beinhaltet genau das was ich erwartet habe. Nämlich den Fahrradcomputer an sich, eine Befestigungsschlaufe, das Ladekabel, eine Halterung und ein kleines Handbuch. Man kauft sich hier also das Basisset ohne Zubehör. Allerdings hat das Modell auch viele Funktionen ohne das Zubehör zu bieten. Gleich aber mehr dazu.

Die Montage

Über die Montage werde ich nicht alt so viel schreiben. Der Grund hierfür ist einfach. Denn die Montage ist umkompliziert und kann von jedem Anfänger innerhalb von wenigen Minuten erledigt werden. Einfach die Halterung am Lenkrad befestigen und den Fahrradcomputer auf diese „aufstecken“. Hierfür wird weder Erfahrung noch handwerkliches Geschick vorausgesetzt.

Die Bedienung

Natürlich macht die Bedienung in meinem Edge Explore 820 Test einen sehr großen Teil der Bewertung aus. Denn wenn eine Bedienung nicht gelungen ist macht auch die Benutzung des jeweiligen Modelles keinen Spaß. Doch wie schaut es bei diesem Fahrradassistenten von Garmin aus? Ich habe meine Eindrücke in mehrere Unterpunkte gegliedert damit du dich schneller zurecht findest.

 

Das Zurechtfinden im Menü

Viele Fahrradcomputer haben so eine misslungene Software, die sehr unübersichtlich ist. Zum Glück war das bei dem Edge Explore 820 nicht der Fall. Die meisten Modelle von Garmin haben den Vorteil, dass das Menü mit Icons und eindeutigen Beschriftungen versehen ist. So habe ich immer innerhalb von wenigen Sekunden immer genau die Funktion gefunden die ich gesucht habe.

Trotz Allem ist mir hier aufgefallen, dass das Display im Vergleich zu anderen Produkten recht klein ist. Das bedeutet auch, dass das Menü auf mehrere „Screens“ aufgeteilt ist. Mich hat das Allerdings nicht sonderlich gestört.

Die übersichtliche und geordnete Gestaltung des Menüs hat auf jeden Fall für einen Plus Punkt in meinem Testbericht gesorgt.

Das Display

Das Display ist sehr hochwertig. Allerdings ist mir hier aufgefallen, dass andere Garmin Geräte ein besseres besitzen. Während einer Regenfahrt habe ich beispielsweise bemerkt, dass der Fahrradassistent oft unsauber reagiert hat. Sprich man drückt auf eine bestimmte Funktion aber eine andere Funktion öffnet sich auf dem Display. Dieser Effekt ist dir bestimmt schon mal auf deinem Handy aufgefallen als du es bei Nässe benutzt hast.

Dieses Problem ist allerdings ausschließlich nur dann aufgetreten wenn das Display nass war. Bei trockenem Wetter hat Alles top funktioniert.

Die Größe von 2, 3 Zoll habe ich als sehr angenehm empfunden. Der Bildschirm ist groß genug, dass man die Werte jederzeit auf den ersten Blick ablesen kann, allerdings aber auch klein genug, dass das Gerät stets handlich in der Benutzung war.

Auch die Farben wurden mir kräftig und intensiv angezeigt, was mir gut gefallen hat im Vergleich zu vielen anderen Fahrradcomputern.

Im Großen uns Ganzen hat mich das Display überzeugt. Zwar war die Bedienung bei Nässe oft nervig, da man mehrmals auf die gleiche Stelle drücken musste bis es reagiert hat aber ansonsten hat Alles prima geklappt und funktioniert.

Die Akkulaufzeit

Ich als Profiradsportler fahre öfters Routen die mehrere hundert Kilometer lang sind. Deswegen ist für mich die Akkulaufzeit ein sehr wichtiger Faktor. Ein Punkt der mir positiv aufgefallen ist war der Energiersparmodus. In diesem konnte ich die Funktionen, die ich gerade nicht benötigt habe ganz einfach deaktivieren können. Bei mir ist durch diese Maßnahme die Akkulaufzeit extrem angestiegen. Ich empfehle dir, wenn auch du deine Akkulaufzeit hoch halten möchtest nur die Notwendige Bildschirmhelligkeit und den Sparmodus zu benutzen. Das macht nämlich mehr aus als die meisten denken.

Bei dem Edge Explore 820 habe ich zwei mal die Zeit mitgestoppt, bis ich das Gerät von selber ausgeschaltet hat. Bei einer normalen „bedenkenlosen“ Benutzung bin ich auf eine Laufzeit von 14 Stunden und 10 Minuten gekommen.

Beim Zweiten Durchgang habe ich auf die Bildschirmhelligkeit und co. geachtet. So habe ich es geschafft die Akkulaufzeit auf 17 Stunden und 40 Minuten zu erhöhen.

Beide Werte sind auf jeden Fall überduchschnittlich für Fahrradcomputer mit einem Farbdisplay. Dafür hat sich das Gerät einen dicken Plus Punkt in meinem Edge Explore 820 Test verdient!

Die Hintergrundbeleuchtung

Ich persönlich fahre sehr gerne in der Nacht. Nachtfahrten sind auch bei diesem Gerät problemlos möglich. Der Vorteil hier ist, dass man genau festlegen kann wie hell die Hintergrundbeleuchtung sein soll. So konnte ich das Display bei jeder Nachtfahrt so einstellen, dass ich Alle Werte ablesen konnte dieses mich allerdings nicht geblendet hat.

Die Funktionen

Jetzt wird es sehr interessant in meinem Edge Explore 820 Test. Hier gehe ich nämlich auf die unterschiedlichen Funktionen dieses Modelles ein. Diese haben mich zum größten Teil sehr überzeugen können. Hier findest du die Eindrücke von den wichtigsten Werten die dieser Fahrradassistent ausgeben kann.

Das GPS

Selbst für ein Garmin Gerät ist dieses GPS überdurchschnittlich. Wie du vielleicht schon in anderen Testberichten gelesen hast brauchen viele Fahrradcomputer lange um eine Stabile GPS Verbindung herstellen zu können. Hier war das in meinem Praxistest nicht der Fall. In der Regel habe ich nur ca. eine Minute warten müssen, bis die Verbindung zum Satelliten aufgebaut wurde.

Auch über die Genauigkeit kann ich mich hier nicht beschweren. In der Regel hat das Gerät meine Position bei schönem Wetter auf 5 Meter genau orten können. Bei schlechtem Wetter waren es meistens nur 10 Meter, was dennoch aber genauer ist als bei den meisten anderen Modellen.

Die Navigation

Ich bin recht abenteuerlustig und fahre oft neue Strecken. Genau aus diesem Grund ist die Navigation ebenfalls eine Funktion von der ich regelmäßig Gebrauch mache.

Die Navigation hat mich immer von meinem Startpunkt zu meinem Ziel gelotst und wieder zurück. Ich wurde also bisher kein einziges mal im wahrsten Sinne des Wortes auf die falsche Bahn gebracht. Das ist eine Top Leistung!

Allerdings fällt auch hier, wie bei vielen anderen Garmin Geräten auf, dass einige neue Straßen und Radwege nicht auf der Karte vermerkt sind. Das ist natürlich recht schade, da ich so bestimmt schon die ein oder andere schöne Strecke übersehen habe. Die Karte könnte also mal wieder ein kleines Update vertragen.

Das Design der Navigation ist recht schön gestaltet. Es hat im Grunde genommen genau das gleiche Design wie mein Navigationssystem für das Auto welches ebenfalls von Garmin ist. Wenn du ebenfalls ein Garmin Navi hast, kannst du dir bereits ziemlich gut vorstellen, was dich mit diesem Fahrradcomputer erwarten wird.

Die Geschwindigkeits- und Höhenmessung

Die Geschwindigkeit und die Höhe sind zwei Werte, die für die meisten Radsportler sehr wichtig ist. Genau aus diesem Grund haben diese Werte eine recht hohe Gewichtung in meinem Testbericht bekommen.

Mit der Geschwindigkeitsmessung war ich mehr als zufrieden. Denn nicht umsonst benutzte ich dieses Modell ziemlich oft um die Genauigkeit der Geschwindigkeit bei anderen Fahrradcomputer zu vergleichen. Denn diese Geschwindigkeitsmessung ist eine der genausten, die man in Fahrradcomputern finden kann. Außerdem ist es sehr löblich, dass die Messung sehr schnell reagiert und nicht mehrere Sekunden braucht um zu erkennen, dass ich gerade angefangen habe voll in die Pedale zu treten.

Die Höhenmessung kann leider nicht mit der Geschwindigkeitsmessung mithalten. Zwar funktioniert die Messung der Höhe, allerdings werden die Werte manchmal ziemlich verzögert angezeigt. Besonders als ich auf manchen Strecken ziemlich schnell bergab gefahren bin ist mir aufgefallen, dass die Werte erst nach 5-6 Sekunden richtig angezeigt werden.

Garmin Connect

Was ist Garmin Connect? Garmin Connect ist eine gute Möglichkeit seine Daten um einiges besser auswerten zu können. Zu meinem Entsetzen gibt es einige Leute die diese Funktion gar nicht nutzen mit der Begründung, dass sie nicht alles einstellen wollen.

Dieser Vorgang dauert aber nur wenige Minuten und ging bei mir ohne Probleme. Mit dieser Option konnte ich mir am Gerät schöne übersichtliche Diagramme ausgeben lassen. Diese sind zwar nicht gerade kreativ designed doch es geht hier vor Allem darum, dass man einfach durch diese Informationen sein Training verfeinern kann.

Mir hat diese Möglichkeit ziemlich gut hierbei geholfen. Man kann man mit der Online Funktion sich mit anderen Leuten, die die gleiche Stecke bereits gefahren sind Messen. Das ist natürlich kein Muss, ich persönlich finde, dass das ein lustiges Feature ist, welches bei mir die Motivation gesteigert hat.

Edge Explore 820 Test – mein Fazit

Bei diesem Modell handelt es sich um einen Top Fahrradcomputer. Natürlich hat auch dieser Fahrradcomputer seine Schwächen. In diesem Fall war das die Höhenmessung, die nicht immer ganz sauber reagiert hat.

Ansonsten hat mich das Gerät auf voller Linie überzeugen können. Meiner Meinung nach ist der Preis hier auf jeden Fall angemessen. Dieser Fahrradassistent eignet sich wegen der einfachen Montage für Profis als auch für Anfänger.

Ich persönlich benutze dieses Modell sehr häufig privat, also auch außerhalb des Rahmens meiner Testberichte. Dennoch muss ich an dieser Stelle auch zugeben, dass man den Garmin 820 nicht mit dem  Garmin Edge 1030 vergleichen kann. Der weitere Edge zwar teurer, kann aber dafür mit einer höheren Genauigkeit und umfangreicheren Traininsgmodis überzeugen.

GPS
Navigation
Herzfrequenz
Leistung (Watt)
Trittfrequenz
Durchschnittliche Geschwindigkeit
Tages km
Höhenmeter
Uhrzeit
Intervall Training möglich
Datenübertragung
ANT+
Bluetooth
Touchscreen
Hintergrundbeleuchtung
Wasserdicht / Funktion bei Regen
Winterfest bei -15 Grad
Akku-/Batterielaufzeit (Std.)16 Std.
Gewicht (gr.)91 gr.
Außenmaße in mm (Länge x Breite x Höhe)74 x 48 x 20
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Preisverlauf


 

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