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Garmin Vector 3S

499,00 € 599,00 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.Zuletzt aktualisiert am: 1. April 2020 21:46
Preisverlauf
Hersteller
Produktart
HerstellerGarmin
Montagerecht leicht
Kurzfazit

Ein kostengünstiges Produkt für Anfänger!

Erreichte Punkte (von 50)40

Du willst mehr Motivation und Spaß beim Radsport? Spaß beim Sport bedeutet stätig Fortschritte zu erzielen. Mit einem guten Powermeter kannst du deine Leistung, bereinigt von äußeren Faktoren wie beispielsweise Gegenwind und Steigung, messen. Ein sehr mächtiges Tool! In meinem heutigen Testbericht gehe ich auf den Garmin Vector 3s ein. Was erfährst du hier?

Ich zeige dir zu einem welche Erfahrungen ich mit diesem Powermeter in meiner 3-wöchigen Testphase habe sammeln können. Hierbei gehe ich auf viele unterschiedliche Faktoren ein, welche ich einzeln beleuchten werde. Zudem werde ich noch feststellen, wie sich der Wattmesser im direkten Vergleich mit den anderen Powermetern von Garmin schlägt und dir Alternativen zum Vector 3s vorstellen.

Das Auge fährt mit! / Erster Eindruck nach dem Auspacken.

Beim Garmin Vector 3s handelt es sich um ein Pedal Wattmess-System. Im Folgenden werde ich kurz auf das Design und meinem ersten Eindruck beim Auspacken des Produktes eingehen.

Design

Natürlich will man einen eher sportlichen und eleganten Leistungsmesser am Rad befestig haben, als einen kleine graue Plastikbox. Diese Herausforderung hat Garmin in meinen Augen gut gemeistert. Warum? Der Powermeter fällt so gut wie gar nicht auf, da es sich im Grunde genommen um ein „einfaches“ Pedal handelt. Ich persönlich finde alle Produkte der Vector Reihe designtechnisch gut gelungen, weswegen auch der Vector 3s hier 4 der 5 zu vergebenen Punkte von mir bekommen hat.

Erster qualitativer Eindruck

Das Pedal macht einen guten Eindruck auf mich. Allerdings muss ich zugeben, dass ich diese Art von Powermeter noch ein bisschen „ungewohnt“ finde. Dies liegt einfach daran, dass ich bisher nur mit den doppelseitigen Leistungsmessern Erfahrungen gesammelt habe. Beim Garmin Vector 3s wird jedoch nur ein Pedal mit Sensoren mitgeliefert. Qualitativ kann ich nichts aussetzen und ein großer Pluspunkt des Powermeters ist das recht leichte Gewicht. Und wie jeder Radsportler weiß – vor Allem bei Wettkämpfen zählt jedes Gramm, welches man sich sparen kann! Insgesamt hat es die hier vorgestellte „kleine Version“ des Vector 3 geschafft auf 4 von 5 Punkte für den ersten Eindruck zu kommen.

Wie sieht es eigentlich mit der Montage aus?

Jeder der sich wirklich schon mal mit Powermetern auseinandergesetzt hat weiß, dass es viele Modelle gibt, bei welchen man, sein Rad nahezu zerlegen muss, um den Wattmesser zu installieren. Dies ist allerdings beim Vector 3s nicht der Fall. In diesem Abschnitt meines Reviews gehe ich auf alle wichtigen Aspekte ein, welche ein Anfänger über die Installation dieses Powermeters wissen muss.

Anleitung

Garmin Vector 3s Test

Die einfache Montage des Vector 3s ist ein sehr großer Vorteil

Wie auch bei den Fahrradcomputern dieses Herstellers, gibt es auch bei den Powermetern zu jedem Modell ein kleines und übersichtliches Handbuch dazu. Falls man jedoch die Bedienungsanleitung verlieren sollte, ist das kein sonderliches Drama, da die Gamin-Handbücher kostenlos für Jeden im Internet zu Verfügung stehen. An dieser Stelle darf man sich jedoch nicht wundern. Der Garmin Vector 3s und der normale Garmin Vector 3 haben die ein und dieselbe Bedienungsanleitung. Die liegt daran, dass es sich hierbei um ein gleiches / ähnliches Produkt handelt, mit dem Unterschied, dass man bei der „S-Version“ nur ein Sensor-Pedal mitgeliefert bekommt. Ob sich das negativ auf die Messgenauigkeit auswirkt? Auf diesen Punkt werde ich im späteren Verlauf meines Testberichtes noch genauer eingehen.

Werkzeug

Was braucht man, um den Vector 3s montieren zu können? Wird spezielles Werkzeug benötigt? Wie bereits erwähnt, handelt es sich bei der einfachen Montage der „Vector“-Serie um einen der größten Vorteile der Powermeter. Dementsprechend braucht man auch kein „außergewöhnliches“ Montagewerkzeug für den Leistungsmesser. Das Einzige Tool was man benötigt ist im Grunde genommen ein simpler Drehmomentschlüssel, welcher in jeder kleinen Heimwerkstatt zu finden sein sollte. Um auf Nummer sicher zu gehen, kannst du dir zu deinem Powermeter gleich ein Toolkit dazu kaufen, falls noch nicht vorhanden. Dieses ist nicht nur bei der Montage deines Leistungsmessers sinnvoll, sondern kann dir auch bei Radpannen schnell helfen. Ein gutes Toolkit für unterwegs kostet gerade einmal 30€ bis 40€.

Anfängerfreundlich

Was verstehe ich unter Anfängerfreundlich? Ich definiere den Begriff so, dass selbst jemand, der zum allerersten Mal einen Powermeter an seinem Rad installiert keine sonderlichen Schwierigkeiten bei seinem Vorhaben haben sollte. Zum Glück ist genau das bei dem hier vorgestellten Produkt der Fall. Denn jeder der in der Lage ist ein Pedal zu wechseln, wird auch mit dem Garmin Vector S3 keinerlei Probleme haben.

Auch viele andere Radsportler in Sportforen loben die einfache Montage. Auf zwei Punkte sollte man jedoch trotz der „kinderleichten“ Montage Wert legen. Bei dem ersten Aspekt handelt es sich um die dünne Schicht Schmiermittel, welche man auf die Gewinde der Pedalachse auftragen muss. Nur so kann dein Pedal am Ende auch „flüssig“ funktionieren. Außerdem sollte man einigermaßen einen richtigen Drehmoment erzeugen. Garmin empfiehlt einen Wert von ungefähr 34 Nm.

Garmin Vector 3 Kalibrierung

Auch die Kalibrierung stellt für mich einen wichtigen Aspekt der Montage dar, denn schließlich kann man ohne ein erfolgreiches Kalibrieren erst gar nicht loslegen seine Leistung zu messen. Wie auch das Befestigen des Vector 3s, gestaltet sich das Kalibrieren mit einem Radcomputer recht einfach. Dennoch muss ich an dieser Stelle eine kleine Kritik äußern. Bei meinem ersten Verbindungsversuch ist es zu einem Kalibrierungsfehler gekommen. Daraufhin habe ich mich ein bisschen im Internet ein bisschen schlau gemacht und festgestellt, dass dieses Problem bei Powermetern keine Seltenheit ist. In den meisten Fällen lässt sich die Situation mit einem Neustart des Radcomputers, als auch des Powermeters schnell lösen  – so war es zumindest bei mir und vielen anderen der Fall. Das eigentliche Kalibrieren dauert 2-3 Minuten und ist sicherlich für Jeden machbar. Übrigens – die Kalibrierung kann man ganz einfach unter dem Menüpunkt-Punkt „Einstellungen-Sensoren“ finden.

Fazit

Mich konnte der Vector 3s von Garmin mit seiner einfachen Montage überzeugen. Natürlich gibt es zwar ein paar Punkte Abzug für den Kalibrierungsfehler beim ersten Verbindungsversuch, doch aufgrund dessen, dass der Makel nach ein einem Neustart wieder behoben wahr, wirkt sich das Ganze natürlich nicht sonderlich negativ auf das Gesamtergebnis aus. Abgesehen davon gab es sonst keinerlei Schwierigkeiten und wahrscheinlich hätte jeder „blutige Anfänger“ im Radsport es hinbekommen den Vector 3s innerhalb von wenigen Minuten am Rad zu montieren Montieren und im Anschluss zu kalibrieren. Genau aus diesen Gründen hat es das Modell geschafft 7 der 10 zu vergebenen Montagepunkte zu erhalten.

Die Messgenauigkeit

Vector 3s Messgenauigkeit

Obwohl nur ein Pedal mit einem Sensor ausgestattet ist, punktet der Vector 3s mit einer hohen Messgenauigkeit.

Nun kommen wir zu dem wichtigsten Aspekt in meinem Garmin Vector 3s Erfahrungsbericht. Die Rede ist natürlich von der Messgenauigkeit. Aufgrund dessen, dass die hier gezeigte „s“-Version nur einseitig misst (nur ein Pedal besitzt einen Sensor)  entstehen öfters die Gerüchte, dass dieses Modell um einiges ungenauer sei, als die Vollversion. Ich werde in diesem Test dem Vorurteil auf den Zahn fühlen und herausfinden, ob dem wirklich so ist.

Entscheidend für eine gute Messgenauigkeit ist es übrigens, dass das ant+ Signal (eine Art Bluetooth zwischen Radcomputer und Powermeter) konstant erhalten bleibt.  Denn wenn die Verbindung stellenweise Probleme oder Aussetzer hat, werden viele Werte wie „Durchschnittleistung pro Kilometer“ merklich verfälscht. In meiner 3-wöchigen Testphase ist das ant+ Signal jedoch beim Vector 3s kein einziges Mal abgebrochen. Eine Top Leistung!

Auch über die Genauigkeit der Messung kann ich mich nicht beklagen. Man bekommt für sein Geld einen zuverlässigen Leistungsmesser. Dennoch muss ich an dieser Stelle auch ehrlichweiße anmerken, dass der normale Vector 3s noch einen Tick genauer ist, als das hier vorgestellte Produkt. Der Grund hierfür ist einfach, dass bei der Vollversion beide Pedale mit einem Sensor ausgestattet sind und so kleinere „Fehlmessungen“ (die kaum zu vermeiden sind) schneller korrigiert werden können. Dennoch liegt die Abweichung zu dem doppelseitigen Modell gerade einmal zwischen 3-5%. Dafür liegt die „S-Klasse“ ca. 250€ – 300€ unter dem Preisbereich des doppelseitigen Powermeters. In meinen Augen handelt es sich bei der VectorS3 also um einen recht fairen Deal. Wichtig zu wissen ist jedoch, dass das hier vorgestellte Modell einem jeder Zeit die Möglichkeit bietet ein Separates Upgrade Pedal zu kaufen, um den Powermeter in einen „vollwertigen“ Vector 3 zu verwandeln.

Insgesamt kann die Messgenauigkeit überzeugen. Diese reicht auf jeden Fall aus um eine einigermaßen genaue Leistungsmessung beim Radfahren durchzuführen. Dennoch sind, wie gerade eben angesprochen, die Doppelseitgen Powermeter der Marke Garmin noch einmal um einen Tick genauer, weswegen ich hier fairerweise noch ein paar Punkte abziehen haben müssen. Trotzdem hat es der Vector 3 auf 15 der 20 Messgenauigkeitspunkte geschafft. Eine gute Leistung!

Auslesen der Daten

Nicht nur das Messen der Daten, sondern auch die Auslesung von diesen ist von fundamentaler Bedeutung. Denn was bringen einem  die genausten Daten, wenn diese in einem Wirrwarr von unverständlichen Messungstabellen mit den verschiedensten Einheiten und Sortierungen ausgegeben werden.

Wie auch bei den anderen Produkten von Garmin kann man auch hier auf „Garmin Connect“ zurückgreifen. Bei Garmin Connect handelt es sich um eine App (Software) des Herstellers, welche sich unter anderem dazu eignet, sich die aufgezeichneten Daten der Sensoren übersichtlich ausgeben zu lassen.

Bei Garmin Connect handelt es sich um meine persönliche „Lieblingsschnittstelle“. Dies hat mehrere Gründe. Zu einem sind die Diagramme von Garmin sehr übersichtlich sortiert, was diese um einiges einfacher zu verstehen macht. Vor Allem die Anfänger ziehen hieraus einen großen Vorteil!

Aufgrund dessen, dass mich Garmin Connect überzeugen kann und es zu keinerlei Problem mit der „Analysis Software“ gekommen ist und es bei Garmin sogar regelmäßige Updates gibt, welche die App regelmäßig verbessern, habe ich mich dazu entschlossen diesem Powermeter in Punkto „Auslesbarkeit“ die Volle Punktzahl, sprich die 10 von 10 zu geben.

Komplettes Fazit 

Garmin Vector 3s Erfahrungen

Durch die Verwendung von Gleats wird die Leistungsmessung genauer.

Nun kommen wir zu dem endgültigen Fazit meines Garmin Vector 3s Testes. Bevor ich die Punktzahl einfach zusammenrechne möchte ich noch ein paar allgemeine Worte über das Produkt verlieren.

Zu einem möchte ich das Vorurteil „Der Vector 3s ist um einiges ungenauer als der normale Vector 3“ aufgreifen. Zwar stimmt es, dass die Vollversion genauer ist, da sich bei dieser Variante an beiden Pedalen Sensoren befinden, und nicht wie hier nur am Linken Pedal, doch man darf diesen Effekt nicht überschätzen. Die Differenz der Beiden Messungen beträgt nur wenige Prozent.

Außerdem gebe ich dir auch noch einen kleinen Tipp auf den Weg. Du solltest unbedingt die „Cleats“ nutzen. Cleats sind die Schuhplatten, welche das Verbindungsstück zwischen Pedal und Schuh bilden. Wenn du diese benutzt, kann die Genauigkeit des Wattmessers für das Radfahren noch ein bisschen gesteigert werden.

Um diesen Erfahrungsbericht noch ein bisschen abzurunden habe ich mich dazu entschlossen dir noch einen Überblick über die, mit dem Vector 3s, kompatible Geräte zu verschaffen, mit welchen du das volle Potential dieses Powermeters ausschöpfen kannst. Zudem ist es meine Empfehlung das Modell mit dem Radcomputer „Garmin Edge 1030“ zu kombinieren. Ich selbst konnte bereits einige gute Erfahrungen  mit dieser Kombination machen. Fall du eher der Fitnessuhren-Typ bist, ist das natürlich auch kein Problem. Denn Dank der ant+ Schnittstelle des Powermeters ist es möglich diesen mit den meisten Garmin-Sportuhren, wie beispielsweise dem Forerunner 735 oder dem Forerunner 935 zu koppelm.

Nun kommen wir aber zu der Finalen Abrechnung, wie konnte sich das das Produkt schlagen und ist es wirklich sein Geld wert?

Gesamtbewertung

Design: 4 von 5

Erster Eindruck: 4 von 5

Montage: 7 von 10

Messgenauigkeit: 15 von 20

Auswertung: 10 von 10

Gesamt: 40 von 50 Punkten

Insgesamt kommt der Vector 3s auf glatte 40 Punkte. Natürlich gibt es Powermeter, welcher eine höhere Punktzahl als dieses Modell erzielen können, doch für diese muss man locker 200€ bis 300€ mehr hinblättern. Was ich damit sagen will ist einfach, dass das hier vorgestellte Produkt einfach ein sehr gutes Preis- Leistungsverhältnis hat. Für einen Anfänger kann man mit diesem Pedalpowermeter Nichts falsch machen. Auch wenn man sich im Laufe der Zeit doch noch dazu entschließen sollte einen genaueren Powermeter zu kaufen ist das kein Problem, da man sich das Upgrade Pedal, mit welchem man den Vector 3s zu einem normalen Vector 3 „transformieren“ kann, jederzeit dazukaufen kann.

HerstellerGarmin
Montagerecht leicht
Kurzfazit

Ein kostengünstiges Produkt für Anfänger!

Erreichte Punkte (von 50)40

Preisverlauf


499,00 € 599,00 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.Zuletzt aktualisiert am: 1. April 2020 21:46

499,00 € 599,00 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.Zuletzt aktualisiert am: 1. April 2020 21:46