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Lezyne Micro Drive 500 XL Front

Produktart
Leuchtdauer35 Stunden
WitterungsbeständigkeitSpritzwassergeschützt
BefestigungEinfacher Mechanismus
HerstellerLezyne
Kurzfazit

Gutes Produkt, allerdings sollte die Halterung noch optimiert werden.


Lezyne Micro Drive 500 XL im Praxis Test

Nachtfahrten sind etwas sehr schönes. Man kann die Natur genießen und die Nacht bietet einem eine völlig andere Atmosphäre, als am Tag. Allerdings kann solch eine Fahrt nur Spaß machen, wenn man keine Angst davor haben muss, dass der Akku der Fahrradbeleuchtung jeder Zeit schlapp machen könnte, oder das Frontlicht ständig zu flackern anfängt.

Genau deshalb solltest du deine Fahrradleuchtung mit Bedacht wählen. Selbst bei großen Onlineshops wie Amazon gibt es viele Modelle, welche qualitativ absolut unbrauchbar sind. Heute beschäftigen wir uns allerdings in einer Radleuchte, eines sehr bekannten Herstellers – nämlich dem Lezyne Micro Drive 500 XL Frontlicht von Lezyne.

Der erste Eindruck

Lezyne Micro Drive 500 XL Test

Dieses Design konnte mich sogar mehr überzeugen, als das der teureren Version.

Wie du vielleicht schon gesehen hast, habe ich bereits schon eine Beleuchtung des Herstellers Lezyne getestet. Hierbei handelte es sich um die Power Pro 80 Radlampe, welche mich von sich überzeugen konnte. Die hier vorgestellte Version ist allerdings um die 30-40€ günstiger. Ich war gespannt, ob der Macro Drive 500 trotz des geringeren Preises mit seinem „großen Bruder“ mithalten kann.

Optisch finde ich das günstigere Modell (was du hier gerade siehst) sogar ansprechender. Der Power Pro 80 ist nämlich für meinen Geschmack ein bisschen zu langweilig. Qualitativ macht dieses Produkt einen genau so guten Eindruck, wie das teurere Modell. Bis jetzt also würde ich also dieses Modell vorziehen, wie hat sich diese Ansicht jedoch im weiteren Verlauf meines Praxistestes entwickelt?

Die Montage des Micro Drive 500 XL

Wie auch bereits bei den anderen Fahrradbeleuchtungen, habe ich mich auch hier mit der Montage auseinandergesetzt. Die Beleuchtung kann mit einer einfachen Vorrichtung am Lenker befestigt werden. Man benötigt hierbei kein Werkzeug oder besondere Vorkenntnisse. Die Montage läuft schnell und einfach ab. Das ist ein Pluspunkt für das Gesamtergebnis in meinem Lezyne Micro Drive 500 Test.

Doch natürlich muss auch die Stabilität passen. Hier hat mich allerdings eine Sache ziemlich verwundert. Obwohl bei, der bereits vorhin erwähnten, Power Pro 80 Leuchte die gleiche Halterung benutzt wird, sind Unterschiede zu diesem Modell feststellbar. Leider ist es bei dieser Leuchte so, dass sie sich bei holprigen Fahrten leicht nach vorne neigt. Deshalb habe ich ungefähr alle zwei Stunden die Halterung wieder zurechtrücken müssen, was bei der teureren Version nicht der Fall gewesen ist. Schade, zwar ist das kein Weltuntergang, dennoch hätte das Produkt ohne diesen kleinen Makel mehr Punkte für das Gesamtergebnis in meinem Test abstauben können.

Montage der Leuchte

Die Halterung lässt sich schnell und einfach montieren.
Auf längeren Fahrten neigt sich die Halterung allerdings leicht nach vorne.

Der Akku

Bei der Akkuleistung hat die Radbeleuchtung allerdings wieder ein paar Punkte aufholen können. Was mir hier besonders gut gefallen hat? Der Akku dieses Modelles liefert länger Strom, als bei der höherpreisigen Variante. Und ich rede hier nicht von ein paar Minuten! Laut Herstellerangaben kann das Licht auf der untersten Lichtstufe bis zu 35 Stunden leuchten!

Natürlich reicht die unterste Leuchtstufe nur für Fahrten in der Dämmerung aus. Allerdings hat die Lampe auf der mittleren Helligkeitsstufe (welche wirklich ziemlich hell ist im Vergleich zu anderen Modellen – siehe Micro Drive 500 Licht: Beleuchtungsstufe) im Praxistest 4 Stunden am Stück durchgehalten, was ein guter Wert ist.

Auch die Aufladegeschwindigkeit dieser Lampe von Leyne Power lässt sich sehen. Innerhalb von 4-6 Stunden ist der Akku wieder komplett geladen und wieder Einsatzbereit.

Das hat mich überrascht

Es wurde hier ein besserer Akku verbaut, als bei dem teureren Modell von Lezyne.
Mit der langen Laufzeit und dem schnellen Aufladen hat sich der Micro Drive 500 XL einen wichtigen Pluspunkt sichern können.

Micro Drive 500 Licht

Nun wird es ernst. Zwar waren die bisherigen Faktoren auch relevant für das Gesamtergebnis, die größte Gewichtung im Test bekommt aber natürlich das Lichtbild. Da sich das Lichtbild aus 3 unterschiedlichen Faktoren zusammensetzt, werde ich auf jeden dieser Punkte einzeln eingehen.

Technische Infos zur Beleuchtung

Viele Leser meiner Testberichte wollen, dass ich so schnell wie möglich gleich zum Fazit übergehe. Dennoch ist es auf jeden Fall sinnvoll, auch grob über die technischen Faktoren seiner Radbeleuchtung bescheid zu wissen. Aus diesem Grund habe ich dir hier eine kleine Stichpunktliste mit den wichtigsten Infos zusammengestellt.

  • USB-Ladefunktion
  • Akku: Lithium-Polymer
  • Lichtstrom: 500 Lumen

Lichtstufen

Bei den meisten Radlichtern kann man auch hier zwischen mehreren Lichtstufen wählen. So kann man die Helligkeit des Lichtes auf die passende Situation einstellen. Die unterste Stufe eignet sich perfekt für Dämmerungsfahrten. Sprich man sieht zwar noch was, möchte aber trotzdem seine Sicht mit ein bisschen mehr Licht aufbessern. Die hellste Lichtstufe hingegen hat es wirklich in sich. Hier werden die 500 Lumen voll ausgenutzt und das merkt man auch. Selbst Nachtfahrten durch die dichtesten Wälder sind kein Problem. Ich persönlich habe meistens jedoch die mittlere Lichtstufe benutzt. Auch diese ist für Fahrten durch kleinere Wälder bestens geeignet. Eine Besonderheit bei diesem Modell ist der blinkende Lichtmodus. Diesen nimmt man zwar in der Regel nur recht selten her, dennoch ist dieser sehr praktisch um andere Leute im Ernstfall auf sich aufmerksam machen zu können (beispielsweise bei Nachtfahrten im Gebirge). Im Großen und Ganzen konnte mich auch dieser Punkt überzeugen!

Der Abstrahlwinkel

Der richtige Abstrahlwinkel wird leider bei vielen Herstellern vernachlässigt. Und das obwohl es sich hierbei um einen sehr wichtigen Punkt handelt! Ist der Winkel nämlich zu schmal wird der seitliche Bereich des Radfahrers nicht komplett ausgeleuchtet. Dadurch können Hindernisse unter Umständen erst viel zu spät erkannt werden. Genau aus diesem Grund spielt der Abstrahlwinkel auch in meinem Lezyne Micro Drive 500 XL Test eine wichtige Rolle.

Ab Abstrahlwinkel konnte ich hier Nichts aussetzen. Der Winkel ist ziemlich identisch mit dem des Lezyne Power Pro 80, welcher auch vom gleichen Herstellter produziert wurde. Der seitliche Bereich ist gut ausgeleuchtet, wodurch ich auch bei Nachtfahrten ein großes Sichtfeld hatte.

Der erste Kontakt mit dem Produkt

Das Lichtbild hat alle 4 wichtigen Faktoren erfüllt.
Das Lichtbild ist angenehm und die Breite des Licktkegels ist gut gewählt.

 

Das Fazit zum Lezyne Micro Drive 500 XL

Hat mich dieses Modell von Lezyne überzeugen können? Abgesehen von der Halterung, welche nicht so stabil war, wie bei dem „großen Bruder“ dieses Modelles, kann dieses Produkt es locker mit der teureren Version von sich selber aufnehmen. In Punkto Design und Akkuleistung ist dieses Modell sogar dem Pro 80 überlegen! In diesem Sinn kann ich auch hier eine klare Kaufempfehlung geben!

Leuchtdauer35 Stunden
WitterungsbeständigkeitSpritzwassergeschützt
BefestigungEinfacher Mechanismus
HerstellerLezyne
Kurzfazit

Gutes Produkt, allerdings sollte die Halterung noch optimiert werden.

Preisverlauf


 

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.Zuletzt aktualisiert am: 25. Oktober 2019 08:29