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Welche Geschwindigkeit mit Fahrradträger ist eigentlich zulässig?

Sobald du dich entscheidest, einmal andere Routen zu erkunden, willst du auch das Fahrrad uneingeschränkt mit auf Tour nehmen. Du schaffst einen Fahrradträger an und bist nun wirklich unabhängig in der Wahl deiner Reiseziele.

Aber Vorsicht: Hierbei gibt es einen Haken. Wenn du mit einem Fahrradträger unterwegs bist, musst du prüfen, welche Geschwindigkeiten mit dem Fahrradträger erlaubt sind. Und diesen wichtigen Punkt erkläre ich dir im folgenden Artikel.

Die Autoreise mit dem Fahrrad im Gepäck

Insgesamt sind die in Deutschland angeboten Fahrradrouten ungemein reizvoll. Und außerdem zählt das Radfahren zu der Deutschen liebster Freizeitbeschäftigung. Da wundert es wenig, dass du auf dein geliebtes Hobby auch in den Sommerferien nicht verzichten möchtest. Natürlich könntest du dir sicher vor Ort auch ein Fahrrad leihen. Aber keines der geliehenen Räder wird so gut sein wie dein eigenes Rad. Also kommt das Rad mit in den Urlaub.

Spätestens jetzt kommt der Gedanke auf, wie du dein Fahrrad sicher und bequem von einem Ort zum anderen transportieren kannst. Die Antwort ist zunächst einmal recht einfach. Sie lautet: Du benötigst nun einen Fahrradträger. Bevor du dich für einen entscheidest, brauchst du aber erst einmal die entsprechenden Informationen.

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Preis

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Bewertung
ArtHeckträgerHeckträgerHeckträgerHeckträger
Wie viele Fahrräder?2232
Schnellkupplung
Gewicht18Kg.22Kg.17.9Kg.36Kg.
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Welche Fahrradträger gibt es überhaupt?

Grundsätzlich gibt es 5 unterschiedliche Varianten von Fahrradträgern. Nicht jede dieser Varianten ist aber auch gleichzeitig für jeden Autotyp geeignet.

Fahrradträger Kofferraumsystemwelche geschwindigkeit mit fahrradträger

Am leichtesten erklärt sich das beispielsweise an einem Kofferraumsystem. Hierbei handelt es sich um einen Fahrradträger innerhalb des Kofferraums. Diesen kannst du aber natürlich nur dann verwenden, wenn dein Auto mindestens ein großer Kombi oder besser noch ein Van ist.

So ein Fahrradträger ist besonders vorteilhaft, weil sich hier natürlich nichts an den Außenmaßen deines Autos verändert. Auch hat dieser Fahrradträger keinerlei Einfluss auf die Aerodynamik deines Wagens. Daher musst du hier auch nicht mit einem erhöhten Kraftstoffverbrauch rechnen. Dieser Fahrradträger ist dazu der einzige, bei dem du keinerlei Rücksicht auf deine Geschwindigkeit nehmen musst.

Er hat aber auch ein paar Nachteile. Grundsätzlich musst du zum Transport das Vorderrad deines Bikes abbauen. Und du musst dir darüber im Klaren sein, dass dieser Fahrradträger sehr viel Platz beansprucht und du daher nur noch eingeschränkt Gepäck mitnehmen kannst.

Der Deichselfahrradträger

Wie der Name schon erahnen lässt, ist es wenig überraschend, dass die Fahrräder hier auf der Deichsel transportiert werden. Hierfür ist natürlich eine Grundvoraussetzung, dass du einen Anhänger mit dir führst. Zumeist handelt es sich hier dann wohl um einen Wohnwagen. Mit dieser Art von Fahrradträger musst du dich allein wegen deines Gespanns an die vorgeschriebene Höchstgeschwindigkeit für PKW mit Anhänger halten. Hierbei handelt es sich aber insgesamt um eine sehr komfortable und sichere Art deine Fahrräder zu transportieren.

Der Dach Fahrradträger

Bevor du dich mit deinem Fahrradträger auf die Reise machst ist es sinnvoll, sich erst einmal über die zugelassene Höchstgeschwindigkeit zu informieren

Schon seit Jahren sind sie sehr beliebt und für lange Zeit stellten sie darüber hinaus überhaupt die einzig mögliche Variante dar, ein Fahrrad zu transportieren. Früher waren nämlich Transporte vor und hinter deinem Auto schlicht und einfach verboten. Das hat sich inzwischen geändert, sodass du dich nun auch für die Heckträger Variante, die noch genauer beschrieben wird, entscheiden kannst.

Da der Dachträger aber auch heute noch eine vergleichsweise günstige Variante ist, um dein Fahrrad zu transportieren, ist diese Lösung nach wie vor sehr beliebt. Einen Dach Fahrradträger kannst du beinahe an jedem Auto montieren. Allerdings darfst du hierbei die zulässige Dachlast deines PKW nicht überschreiten. Mit dieser Variante hast du die Möglichkeit, bis zu 4 Räder gleichzeitig zu transportieren.

Allerdings hat ein Dachträger auch einige Nachteile. Zunächst einmal ist es nicht unbedingt einfach, deine Räder auf das Dach zu bekommen. Hier musst du einiges an Gewicht in die Höhe stemmen. Zum anderen aber verändert sich auch das Fahrverhalten deines PKW merklich.

Zudem erhöht sich durch deinen Dachaufbau der Luftwiderstand erheblich. Die Folge sind unter anderem erhöhte Kraftstoffkosten. Ganz wichtig ist aber, dass du dich bei Gebrauch dieses Fahrradträgers unbedingt an die empfohlene Höchstgeschwindigkeit des Herstellers hältst.

Zwar gibt es keine gesetzlich festgelegte Geschwindigkeitsbegrenzung für PKW mit Fahrradträger, aber empfohlen ist aus gutem Grund eine Geschwindigkeit zwischen 120 und höchsten 130 km/h. Die Gründe dafür liegen auf der Hand. Die Seitenwindempfindlichkeit wächst durch den Aufbau stark an. Je höher die Geschwindigkeit, desto empfindlicher reagiert dein Auto auf diesen Einfluss.

Auch das Material, also der Dach Fahrradträger selbst und natürlich auch deine Fahrräder, werden, je höher die Geschwindigkeit ist, immer höheren Kräften ausgesetzt. Im schlimmsten Fall kann das sogar zum Verlust deines Fahrradträgers samt Fahrrädern führen.

Der Heckklappen Fahrradträger

Der Heckträger wird auf die Kofferraumklappe deines Autos montiert. Allerdings ist das nur möglich, wenn du über einen PKW mit Steil- oder Fließheck verfügst. Wenn es sich nicht gerade um ein Sondermodell handelt, passen gewöhnliche Heckträger nämlich nicht auf ein Fahrzeug mit Stufenheck.

Wenn du dich für einen Heckenklappenträger interessierst, dann kannst du dich nicht allein auf die Angabe des Herstellers bezüglich des Gewichts verlassen. Zwar kann der Heckträger vielleicht ein bestimmtes Gewicht aufnehmen, aber du musst unbedingt kontrollieren, welches Gewicht für deine Heckklappe überhaupt möglich ist. Hier ist also besonders wichtig, dass Heckträger und Auto auch wirklich kompatibel sind.

Der Vorteil des Heckträgers liegt natürlich im deutlich geringeren Luftwiderstand und damit auch im niedrigeren Kraftstoffverbrauch. Ein Nachteil ist aber, dass du deine Kofferraumklappe nicht öffnen kannst, sobald dein Heckträger beladen ist. Außerdem hast du nun einer eingeschränkten Sicht nach hinten, da die Fahrräder direkt vor deiner Heckscheibe platziert sind.

Auch wenn du deine Fahrräder nun am Heck deines Autos transportierst, dann solltest du auch hier unbedingt auf die vorgegebene Geschwindigkeit des Herstellers achten. Auch wenn die Fahrräder sich nicht auf deinem Dach befinden, so sind sie dennoch bei erhöhter Geschwindigkeit extremen Kräften ausgesetzt. Also gilt auch hier eine Höchstgeschwindigkeit von höchsten 130 km/H.

Fahrradträger für die Anhängerkupplung

Diese Variante zählt zum einen zu den sichersten Fahrradträgern. Auch die Auswahl ist hier gewaltig. Hier musst du keine Rücksicht auf dein Auto nehmen, denn bei den Fahrradträgern für die Anhängerkupplung handelt es sich um Universalhalterung. Bedingt ist das durch den Umstand, dass der Kupplungskopf deiner Anhängerkupplung europaweit einer DIN-Norm unterliegt, somit passt jeder Fahrradträger, der sich im Handel befindet.

Hier musst du allerdings den Kugeldruck deiner Anhängerkupplung berücksichtigen, diesen darfst du nicht überschreiten. Das Besondere bei dieser Variante ist vor allem, dass du durch einen zusätzlichen Abklappmechanismus die Möglichkeit hast, auch bei vollbeladenem Fahrradträger deinen Kofferraum zu öffnen.

Auch das Be- beziehungsweise Entladen ist hier deutlich einfacher als bei anderen Varianten, da du dein Fahrrad nicht besonders hoch anheben musst, um es auf deinem Fahrradträger zu befestigen. Diese Variante ist allerdings auch recht kostspielig, da sie mit einer eigenen Beleuchtung und einem zusätzlichen Nummernschild ausgestattet sein muss.

Bei aller Sicherheit, die dieses System bietet, so gilt aber auch hier, dass du auch bei diesem Fahrradträger die Geschwindigkeit von 130 km/h nicht überschreiten solltest. Durch den Hecktransport kann dein Heck nämlich schneller ausbrechen.

Geschwindigkeit und der Transport von Fahrräderngeschwindigkeit mit fahrradträger

Auch wenn es keine offiziellen Geschwindigkeitsbegrenzungen für Fahrradträger gibt, so solltest du, egal welche Variante du benutzt, dennoch nicht schneller als 120 bis 130 km/h fahren. Alle Hersteller von Fahrradträgern schreiben diese Geschwindigkeit auch als Empfehlung in ihre Gebrauchsanweisungen.

Nicht nur, dass sich das Fahrverhalten deines Fahrzeuges durch die jeweils veränderten Schwerpunkte stark verändern kann, auch das Risiko steigt, je höher die Geschwindigkeit ist, dass sich Befestigungen lösen.

Achte daher ganz besonders darauf, dass du dein Fahrrad oder deine Fahrräder für den Transport ausreichend vorbereitest. Anbauteile, egal welcher Art, musst du vor Reiseantritt unbedingt abbauen, da sie zu extrem gefährlichen Geschossen werden können. Dazu zählen beispielsweise Fahrradkörbe, Kindersitze, Luftpumpen oder auch eine abnehmbare Beleuchtung.

Wenn du beispielsweise ein E-Bike mitnimmst, dann solltest du, allein um das Gewicht des Rades zu reduzieren, vor Antritt der Reise den Akku entfernen. Nicht selten wiegt dieser bis zu 3 kg.

Auch wenn dein Fahrradträger mit allen wichtigen Qualitäts- und Prüfsiegeln ausgestattet ist, so solltest du dich dennoch nicht zu einer überhöhten Geschwindigkeit verführen lassen. Das GS-Zeichen und TÜV Siegel zeigen dir auf, dass der Fahrradträger von guter und getesteter Qualität ist, allerdings sagt es nichts darüber aus, was bei eventuellen Überbelastungen passieren kann.

Die Risiken bei zu hoher Geschwindigkeit

Bei zu hohen Geschwindigkeiten kann dein Rad durch den sehr starken Fahrtwind beispielsweise in Schwanken kommen. Im schlimmsten Fall könnten sich hierdurch auf Dauer Befestigungen lösen.

Tatsächlich kann eine zu hohe Geschwindigkeit auch dafür sorgen, dass die Fahrräder durch den starken Fahrtwind aneinander kratzen.

Auch und gerade beim Überholen von LKWs können sich Risiken auftun. Hier tritt ein vollkommen anderer Luftdruck durch die zusätzliche Fläche auf, der wiederum für einen größeren Gegenstoß sorgen kann. Auch hier gilt, je höher die Geschwindigkeit, desto höher das Risiko.

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