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Garmin Vector 2

838,99 € 1.099,00 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.Zuletzt aktualisiert am: 1. April 2020 21:46
Preisverlauf
Hersteller
Produktart
HerstellerGarmin
Montagerecht leicht
Kurzfazit

Top Modell! Doch der Nachfolger kann dennoch mehr überzeugen!

Erreichte Punkte (von 50)42

Du willst im Radsport konstant Fortschritte erzielen? Wenn ja, musst du deine Verbesserungen erst einmal messen können, um diese mit früheren Werten vergleichen zu können. Der Powermeter „Vector 2“ kann dir angeblich genau das ermöglichen!

In meinem Vector 2 Testbericht schauen wir uns die wichtigsten Punkte wie „Montage“ und „Messgenauigkeit“ gemeinsam an und ich verrate dir, wie sich der Wattmesser in der jeweiligen Kategorie schlägt. Um aussagekräftige Ergebnisse zu bekommen, habe ich das Produkt 3 Wochen lang, nahezu täglich, benutzt. Ein wesentlicher Teil meines Erfahrungsberichtes ist es zudem, darauf einzugehen, wie gut sich das Modell, gegen seinen Nachhfolger  – den Vector 3 – behaupten kann.

Mein erster Eindruck vom Vector 2 

Nach 3 Werktagen kam das Paket an. Ich war beim Öffnen bereits sehr gespannt. Welchen qualitativen Eindruck macht der Powermeter und kann er sich designtechnisch gegen die bereits anderen getesteten Powermeter durchsetzten?

Nicht schlecht – aber leider ist das Design nicht zu 100% mein Fall

Keine Sorge, das Design hat für das Gesamtergebnis nur eine recht kleine Gewichtung. Ich persönlich finde den Vector 2 sportlich und elegant gestaltet, wie ich es auch bereits von anderen Garmin Powermetern gewohnt bin. Dennoch muss ich an dieser Stelle auch ehrlicherweise hinzufügen, dass mich das Design des Vector 3 mehr anspricht. Genau wegen diesem direkten Vergleich, mit dem „Nachfolger“, bei dem der Vector 2 leider den Kürzeren zieht, habe ich dem Modell „nur“ 3 der 5 Gesamtpunkte für das Design gut geschrieben.

Keinen großen Unterschied zum Nachfolger in Punkto Qualität

Garmin Vector 2 Powermeter Test

Der Garmin Vector 2 kann sich mit einer top Qualität bereits die ersten Punkte in meinem Test sichern.

Bei genauerem Betrachten, hat der Vector 2 einen sehr guten Eindruck auf mich gemacht. Alles sieht Top verarbeitet aus und wirkt sehr qualitativ. Naja – Garmin halt. Diejenigen unter euch, welche mich ein bereits ein wenig regelmäßiger verfolgen wissen, dass ich tatsächlich ein Unterstützer dieses Herstellers bin und mit den Radsport Produkten, dieser Marke, bereits schon einiges an guter Erfahrung sammeln habe können.

Dennoch hat es mich persönlich positiv überrascht, dass der Vector 2, trotz seines geringeren Preises,qualitativ gleichauf mit seinem Nachfolger (die Rede ist immer noch vom Vector 3) ist. Dementsprechend sich der Vector 2 die 5 von 5 Qualitätspunkten auf jeden Fall verdient!

Die Montage sollte so leicht wie möglich sein

Die Meisten wollen ihren Powermeter direkt in der Praxis austesten. Eine unnötig komplizierte Montage steht diesem Vorhaben natürlich enorm im Wege. Vor Allem als „neuer Powermeterbenutzter“ will man sich nicht Stundenlang mit einer fachgerechten Montage auseinandersetzten. Darüber brauchst dir dir beim Vector 2 allerdings nicht wirklich sorgen machen. Die einfache Montage ist aus 3 Gründen recht schnell erledigt.

Eine gute Montageanleitung macht vieles einfacher 

Zu einem stellt dir Garmin ein gut strukturiertes Handbuch zu Verfügung. Dieses kannst du übrigens ohne Probleme jeder Zeit im Internet abrufen, falls du es verlieren solltest. Die Bedienungsanleitung erklärt unter anderem die Montage. Durch mehrere Skizzen wird den Anfängern zusätzlich verdeutlicht, was sie im nächsten Schritt machen müssen. Du kannst ja, wenn du willst, bereits vor dem Kauf des Vectors 2 einen kleinen Blick in die Anleitung werfen, um dich selber von diesem Punkt zu überzeugen. Klicke dazu einfach auf „Garmin Vector 2 Powermeter Anleitung„.

Es wird kein besonderes Werkzeug benötigt 

Da es sich bei einem Powermeter bereits von Grund auf um ein recht hochpreisiges Tool handelt, ist es natürlich nicht ratsam auf ein Modell zurückzugreifen, welches den Einsatz von überteuertem „Spezialwerkzeug“ erfordert. Beim Vector 2 hält sich allerdings das benötigte Werkzeug ziemlich Grenzen und ist auf die absoluten „Basic“ beschränkt. Normalerweise gehören folgende Tools bereits von Grund auf in die Ausrüstung jedes halbwegs professionellen Radsportlers. Für die Montage dieses Powermeters benötigt man folgende Ausrüstung

  • 15mm Pedalschlüssel
  • 4mm Imbusschlüssel
  • 3mm-Imbusschlüssel
  • Schmiermittel für das Fahrrad

Eine Anfängerfreundliche Montage ist immer ein Vorteil 

Im vorletzten Absatz bin ich ja bereits auf die hochwertige Montageanleitung eingegangen. Doch selbst die verständlichste Anleitung bringt einem rein gar Nichts, wenn man die Montage an sich zu kompliziert ist. Doch auch hier kann ich dem Vector 2 guten Gewissens grünes Licht geben. Es gibt bei der Montage lediglich zwei Punkte, auf welche man achten muss.

Bei dem ersten Punkt handelt es sich um die Tatsache, dass man das Auftragen des Schmiermittels unter keinen Umständen vergessen darf (was vielen Anfängern jedoch passiert). Ohne Schmiermittel lässt sich das Pedal nur sehr schwer treten und ein anderer Nachteil stellt der schnelle Verschleiß des Powermeteres dar. Unter anderem sollte man darauf achten beim Befestigen des Rades einen Drehmoment von ca. 34  bis 40 Nm zu erzeugen.Dies ist allerdings nicht sehr schwierig und meistens erledigen selbst Anfänger diese Aufgabe instinktiv richtig. Damit du allerdings nun ein kleines Praxisbeispiel zu sehen bekommst, habe ich dir ein kleines Video des Herstellers Garmin herausgesucht, welches dir den Ablauf der Montage des Vector 2 Powermeters in allen Einzelheiten zeigt.

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Fazit zur Montage 

Schlussendlich kann ich zur Montage anmerken, dass selbst ein Anfänger mit dem Installieren des hier vorgestellten Powermeters keinerlei Probleme haben sollte. Doch wie gesagt, das Auftragen des Schmiermittels und das Erzeugen eines einigermaßen passenden Drehmomentes ist auch hier nicht zu vernachlässigen. Im direkten Vergleich mit dem neusten Modell muss ich allerdings anmerken, dass ich den Eindruck habe, dass der Nachfolger (Vector 3) noch einen kleinen Tick leichter zu montieren ist, da dortder passende Drehmoment leichter gefunden werden kann. Dennoch hat sich der Vector 2, die 8 der 10 zu vergebenen Montagepunkte auf jeden Fall verdient.

Die Messgenauigkeit des Powermeter 

Nun gehe ich allerdings auf den wichtigsten Faktor in meinem Powermeter Test ein. Die Rede ist von der Messgenauigkeit. Denn mit dieser fällt und steht ein guter Leistungsmesser.

Zu allererst muss ich an dem hier vorgestellten Modell eine Sache loben, nämlich die Qualität der ANT+ Verbindung. Es handelt sich hierbei um eine Art Bluetooth, welche für die Datenübertragung vom Powermeter zum Radcomputer verantwortlich ist. In meiner drei Wöchigen Testphase ist die Verbindung kein einziges abgebrochen. Dies ist ein sehr großer Vorteil, da bereits schon ein kurzes Abbrechen (kommt bei niedrigpreisigen Leistungsmessern gar nicht mal so selten vor)  der Verbindung viele Messwerte, wie beispielsweise die Durchschnittsleistung merklich verfälscht.

Auch bei der eigentlichen Messgenauigkeit muss ich ein Lob aussprechen. Der Vector 2 misst die Leistung sehr zuverlässig, doch auch hier ist wieder der Nachfolger „Vector 3“ wieder eine Nasenspitze voraus. Wenn man ein bisschen darüber nachdenkt ist dies ja auch klar. Es wäre ja komisch, wenn das Nachfolgermodell „nur“ so gut wie sein Vorgänger ist. Dennoch sind die Unterschiede der Messwerte wirklich minimal und befinden sich nur in einem nierigen bis mittleren einstelligen Prozentbereich.

Alles in Allem hat es der Vector 2 geschafft in diesem Bereich 15 der 20 Punkte für seine Messgenauigkeit zu erreichen. Ein sehr gutes Ergebnis, mit dem man auf jeden Fall leben kann.

Auslesen der Daten 

Ein Powermeter zeichnet eine Vielzahl von unterschiedlichen Werten auf. Vor Allem als Anfänger kann man hier recht schnell den Überblick verlieren. Doch es gibt natürlich Hoffnung – ein guter Powermeter schafft es in Kombination mit einem geeigneten Programm die Daten übersichtlich und geordnet anzuzeigen. Meiner Meinung nach ist dies absolut essentiell, denn nur so kann man schnell Rückschlüsse auf das eigene Training ziehen und dieses dementsprechend anpassen, um mehr Erfolge beim Radsport zu erzielen.

Wie auch bei den anderen Garmin Powermetern, lässt sich auch der Vector 2 mit „Garmin Connect“ verbinden. Bei Garmin Connect handelt es sich um die universelle Software des Herstellers Garmin. Auch die Radcomputer und die Sportuhren von Garmin nutzten das System. Wenn du mich schon ein bisschen länger verfolgst, weißt du, dass ich von Garmin Connect sehr überzeugt bin. Vor Allem bei den Leistungsmessern kann die Analyse-Software ihre gesamten Vorteile ausspielen. Was ich damit meine? Zu einem gibt einem das Programm Alle erfassten Daten in übersichtlichen Diagrammen aus. Der Effekt? – Man kann ziemlich schnell die Schwachstellen seines Trainings entdecken und weiß nun, bei welchem Steckenabschnitt (bzw. nach welcher Zeit) man dazu neigt nachzulassen und kann in zukünftigen Trainingseinheiten mehr Fokus auf sein „Leistungstief“ legen, um diesem effektiv entgegenzuwirken und die Gesamtleistung zu steigern.

Außerdem möchte ich an dieser Stelle erwähnen, dass man sich die Werte auf einem geeigneten Fahrradcomputer gleich „Live“ (mit einer Verzögerung von gerade mal 1-2 Sekunden) anzeigen lassen kann. Dazu musst du einfach nur den Powermeter per ANT+ Signal mit dem Radcomputer verbinden. Das geht übrigens ganz einfach, denn du musst hierfür einfach nur unter „Einstellungen“ den Punkt „Sensoren“ auswählen und die Anweisungen auf dem Bildschirm befolgen. Dieser Vorgang dauert in der Regel nicht viel länger als eine einzige Minute.

Im Punkto „Auswertung der Daten“ ist der Vector 2 genau so empfehlenswert wie der Vector 3, da auch dieser eine Auslesung der Daten über „Garmin Connect“ ermöglicht. Alles in Allem kann mich diese Software am meisten überzeugen. Sicherlich haben auch andere Hersteller gute Programme für diesen Zweck, doch keines von diesen ist so übersichtlich und so schön visuell aufbereitet wie Garmin Connect. Genau aus diesem Grund hat der Vector 2, genau so wie sein Nachfolger, es sich verdient 10 der 10 Punkte für Auslesung zu erhalten.

Komplettes Fazit zum Vector 2 

Ich hoffe ich konnte dir in meinem Vector 2 Testbericht einen guten Eindruck von diesem Leistungsmesser verschaffen. Da wir uns nun die wichtigsten Faktoren alle im Detail angeschaut haben, wird es Zeit für mein persönliches Fazit.

Also Grundsätzlich hat mich der Leistungsmesser von sich überzeugen können. Vor Allem die einfache Montage und die hohe Messgenauigkeit sind die Highlights des Leistungsmesser.

Wie Anfangs erwähnt möchte ich in meinem Fazit noch einen direkten Vergleich zum Nachfolger – dem Vector 3 ziehen. Wie man sich denken kann, ist der Nachfolger in nahezu allen Aspekten eine Spur besser als der Vector 2. Dies ist allerdings auch logisch, denn er wäre von Garmin auch ziemlich dämlich den Nachfolger nicht besser als seinen Vorgänger zu machen. Allerdings kostet das hier vorgestellte Modell 100 bis 200 Euro weniger als der Nachfolger. Es bleibt also jedem selbst überlassen, ob er sich das Geld sparen will, oder doch lieber gleich auf die aktuellere Version des Powermeters zurückgreift.

Nun aber genug geredet – kommen wir zu Finalen Abrechnung!

  • Design: 4 von 5
  • Erster Eindruck: 5 von 5
  • Montage: 8 von 10
  • Messgenauigkeit: 15 von 20
  • Auswertung: 10 von 10

Gesamt: 42 von 50 Punkten

 

Mit einer Gesamtpunktzahl von 42 Punkten ist der Vector 2 mitunter einer der Top Modelle in meinem Powermeter Test.
HerstellerGarmin
Montagerecht leicht
Kurzfazit

Top Modell! Doch der Nachfolger kann dennoch mehr überzeugen!

Erreichte Punkte (von 50)42

Preisverlauf


838,99 € 1.099,00 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.Zuletzt aktualisiert am: 1. April 2020 21:46

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inkl. 19% gesetzlicher MwSt.Zuletzt aktualisiert am: 1. April 2020 21:46