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Was bedeutet im Radsport die Leistungsdiagnostik?

Beim Radsport handelt es sich um eine facettenreiche Sportart. Zum einen genießt du den Sport selbst in seiner Ausübung. Das Surren der Räder über den glatten Asphalt ist ein äußerst befriedigendes Gefühl. Auf der anderen Seite siehst du aber auch viel von der Landschaft und bist an der frischen Luft. Die Geschwindigkeit übt zudem einen besonderen Reiz aus.

Doch der Spaß an der freien Luft allein ist nicht alles. In der Regel nutzen die meisten den Radsport auch zur Verbesserung ihrer Gesundheit beziehungsweise ihrer Fitness. Aber wie kannst du diese konkret verbessern? Gibt es dafür überhaupt ein objektives Bewertungskriterium? Selbstverständlich! Die sogenannte Leistungsdiagnostik machts möglich. Ich möchte dir in diesem Beitrag die Details dazu näherbringen. Keine Panik, zwar handelt die Leistungsdiagnostik im Radsport von Zahlen und Daten. Doch das Thema ist trotzdem sehr anschaulich und überaus interessant.

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Was ist die Leistungsdiagnostik im Radsport?

Die Radsport-Leistungsdiagnostik beschreibt die Diagnose deiner körperlichen Leistung. Es geht also darum, deinen aktuellen Trainingsstand zu ermitteln. Dazu gibt es verschiedene Methoden, die sich ebenfalls unter dem Begriff Leistungsdiagnostik zusammenfassen lassen. Teil dieser Gruppe sind damit nicht nur die über deine Leistung gewonnenen Daten sowie deren Analyse, sondern auch die zur Gewinnung der Daten nötigen Schritte.

Das sind neben den Methoden auch die benötigten Apparaturen. Allein an der Komplexität, die sich die jetzt offenbaren sollte, erkennt man: Die Leistungsdiagnostik ist nicht mal eben mit einem Gerät zu Hause durchführbar. Es gibt mehrere verschiedene Anbieter beziehungsweise Möglichkeiten, eine solche Diagnose zu durchzuführen. Ich werde darauf zu einem späteren Zeitpunkt noch genauer eingehen. Zunächst möchte ich dir jedoch zeigen, wie eine Leistungsdiagnostik im Radsport häufig durchgeführt wird:

So läuft eine Leistungsdiagnostik im Radsport ab

Die Durchführung einer Diagnose deiner Leistung beginnt in der Regel entweder auf dem Ergometer oder auf deinem eigenen Fahrrad, welches in eine entsprechende Apparatur eingespannt wurde.

Ganz gleich ob Ergometer oder Fahrrad, beide Geräte sind in diesem Fall mit entsprechender Messtechnik versehen. Diese misst die Leistung, die du gerade in Form von Bewegung generierst. Diese basiert auf dem Widerstand, den du mit einem Fahrrad überwinden musst. Die Leistung steigt mit diesem Widerstand proportional.

Daraus kannst du ableiten, dass eine Leistungsdiagnostik im Radsport in der Regel mit einem Grundlagentraining beginnt. Meist ist es sogar noch einfacher; du wirst ganz zu Beginn kaum einen Widerstand am Pedal spüren. Doch das ändert sich mit jeder Minute beziehungsweise in einem bestimmten Zeitabstand.Radsport Leistungsdiagnostik

Wann genau sich der Widerstand um wie viel ändert, das handhabt jeder etwas anders. Normalerweise wird der Widerstand beispielsweise um 20 Watt pro min erhöht. Es gibt aber auch langsamere oder schnellere Anstiege. Du kannst das bei Bedarf mit dem Coach beziehungsweise dem Diagnostiker absprechen.

Alles klar oder? Du weißt jetzt, dass eine Leistungsdiagnostik mit einem Fahrrad oder einem Ergometer und ein bisschen Messtechnik durchgeführt wird. Über einen zu überwindenden Widerstand wird die Leistung gemessen, die du in Form von Bewegungsenergie abgibst. Dieser Widerstand steigt stetig. Aber wie lange?

Richtig, natürlich kannst du nicht immer stärker treten. Irgendwann wird also ein Zeitpunkt kommen, bei dem du dem Widerstand nichts mehr entgegenzusetzen hast. Du bist dann an deiner Leistungsgrenze angelangt. Die Leistungsdiagnostik im Radsport endet also dann, wenn du von dir aus aufgibst beziehungsweise wenn du nicht mehr kannst. Danach kann die eigentliche Diagnose deiner Leistung gestellt werden. Beim Trainingseinheiten, welche nicht an einem Ergometer absolviert werden ist der Wattmesser die beste Möglichkeit seine Leistung zu tracken. Es empfiehlt sich außerdem, auf einen Powermeter der Marke Garmin zurückzugreifen, wenn du bereits im Besitz eines Radcomputers des selben Herstellers bist.

Was hat man denn von der Leistungsdiagnostik?

Aus dieser Tortur können wertvolle Schlüsse hinsichtlich deiner Leistungsfähigkeit gezogen werden. Im Zusammenhang mit dem Radsport interessiert dich dabei vor allem die FTP, die Functional Threshold Power. Sie ist ein zentraler Messwert der Leistungsdiagnostik im Radsport.

Was ist FTP?

Die FTP ist einer deiner individuellen Leistungswerte. Sie sagt aus, wie viel Leistung beziehungsweise Watt du im Durchschnitt etwa 1 Stunde lang leisten kannst. Allein mit dieser Datengrundlage kannst du deinen Trainingsplan schon etwas sortieren und anpassen. Doch natürlich gibt es noch weitaus mehr Daten, die bei der Leistungsdiagnostik im Radsport anfallen. Beispielsweise die VO2max beziehungsweise die maximale Sauerstoffaufnahme. Je höher dieser Wert ist, desto höher ist deine Ausdauer.

Maximale Laktatbildungsrate VLamax

Radsport gesundheitliche Fortschritte

Mit Pulsuhren und Brustgurten lassen sich die Gesundheitlichen Fortschritte, welche man bereits dank dem Radsport verbuchen kann messen.

Analog zur Schwelle der maximalen Sauerstoffaufnahme gibt es auch die maximale Laktatbildungsrate beziehungsweise VLamax. Sie kann ähnlich interpretiert werden: Ist dieser Wert hoch, dann bist du leistungsfähiger. Allerdings bezieht sich das nicht auf die Ausdauer beziehungsweise auf die aerobe Energiegewinnung, sondern auf die anaerobe.

Du bist also besonders gut in kurzen aber sehr hohen Anstrengungen. Der Gegenspieler dazu ist der Laktatabbau. Auch dieser kann bei der Leistungsdiagnostik im Radsport gemessen werden. Je besser er ist, desto schneller regenerieren sich deine Muskeln im Sinne der Energiegewinnung.

Hierbei sollte man auch bedenken, dass sich die Werte gegenseitig beeinflussen. So wird eine hohe VLamax beispielsweise der anaeroben Energiegewinnung ein wenig Potenzial rauben. Wir kommen gleich zu einem Beispiel, das dir das einmal exemplarisch vor Augen führt.

Nicht vergessen: Herz-Kreislauf-System untersuchen lassen!

Wenn du ohnehin schon dabei bist, dich durchchecken zu lassen, gebe ich dir noch einen Tipp: Lass zur Leistungsdiagnose gleich noch eine Untersuchung deines Herz-Kreislauf-Systems durchführen.

Neben diesen besonderen Werten zielt die Leistungsdiagnostik im Radsport natürlich noch auf allerlei andere Werte ab. So wird beispielsweise dein Puls überwacht (z.B mit einem Brustgurt) und dein Fettanteil bestimmt. All diese Daten brauchst du, um dein Training an dein Ziel anzupassen. Dies ist sowohl für Profis als auch Amateure sinnvoll.

Leistungsdiagnose für Profis und Amateure nützlich

Vielleicht hast du bis hierher gelesen und tatsächlich gedacht, du als Anfänger brauchst so etwas nicht. Tatsächlich profitierst du von deiner Leistungsdiagnose als Anfänger ebenso wie als Profi. Denn durch deine Diagnose siehst du genau, wo deine Defizite liegen und kannst diese durch gezieltes Training aufarbeiten. Was meine ich damit?

Ich gebe dir ein kleines Beispiel:

Angenommen, du fährst als Radsportler sehr lange Strecken. Dann brauchst du ein sehr hohes Maß an Ausdauer und eine überaus gute Fettverbrennung beziehungsweise aerobe Energiegewinnung. Wenn du nun eine hohe Laktatschwelle hast, dann beeinflusst das deine Fähigkeit, Energie aus Fett zu gewinnen, negativ.

Wenn du also rein auf Ausdauer trainieren willst, wäre es sinnvoll, diese Laktatschwelle zu senken. All das hast du herausgefunden, weil du eine Leistungsdiagnose gestellt bekommen hast. Nun kannst du durch gezieltes Training versuchen, die Laktatschwelle zu senken. Das lässt sich beispielsweise durch kohlenhydratarme Ernährung während des Trainings realisisren. Stichwort Low Carb und Co.

Ich hoffe, durch dieses Beispiel ist dir bewusst geworden, dass die Leistungsdiagnostik im Radsport nicht etwa nur für leistungsfähige Sportler geeignet ist, sondern auch du als Anfänger davon erheblich profitierst. Das Ziel der Leistungsdiagnostik ist schließlich die Bestimmung der persönlichen Leistungsfähigkeit zum Zwecke der Optimierung deines individuellen Trainingsplans.

Regelmäßige Diagnose für Fortschritt wichtigLeistungsdiagnostik im Radsport

Daraus folgt unweigerlich auch, dass du nicht nur einmal eine Leistungsdiagnose durchführen lassen solltest. Bedenke allerdings, dass nicht jeder Arzt deine solche Diagnose durchführen kann. Du solltest hier schon zum Sportmediziner oder Kardiologen gehen oder einen besonderen Anbieter für Leistungsdiagnostik für Radsport aufsuchen. Zweitens solltest du die Leistungsdiagnose regelmäßig wiederholen – und zwar beim selben Anbieter.

Das ist wichtig, damit du dein Training laufend kontrollieren und anpassen kannst. Denn mit dem Training werden sich auch die Ergebnisse der nächsten Diagnose ändern. Dass du dich an ein und denselben Anbieter halten solltest, hat folgenden Grund: Die Methoden schwanken von Institution zu Institution. Das kann Auswirkungen auf das Messergebnis haben. Damit du deine Werte auch bei kleinen Schwankungen vergleichen kannst, sollten Sie alle nach derselben Methode erstellt worden sein, im Idealfall auch auf demselben Gerät beziehungsweise Fahrrad.

Schlusswort

Ich hoffe, ich habe dir näherbringen können, was eine Leistungsdiagnostik im Radsport beziehungsweise die Diagnose der Leistung ist. Von großer Bedeutung ist, dass du verstanden hast, wie sinnvoll eine solche Leistungsdiagnose ist. Du solltest dir darüber im Klaren sein, dass davon dein Trainingsplan abhängt. Du erreichst dein Ziel viel schneller beziehungsweise überhaupt, wenn du deine körperliche Leistung im Detail kennst.

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Bewertung
GPS
Herzfrequenzmessung
Akkulaufzeit24 h16 h14 h14 h
Wasserdichte
Gewicht39gr.44gr.40.2gr.42.2gr.
KurzfazitSehr gute TrainingsfunktionKleinigkeiten können noch verbessert werden - dennoch Top Produkt!Gutes Modell - stellenweise aber noch verbesserungswürdigGutes Modell - aber die Musik-Funktion "saugt" zu viel Akku.
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